Eiger, Mönch und Jungfrau von Hiecke Jasmin

Eine wunderschöne Kulisse für unser 3tes Skiweekend, bot uns meine Heimat.
Die Jungfrauregion; Seite Grindelwald, Kl.Scheidegg, Männlichen, Wengen

Besammlung der Seeländer war in Grindelwald. Durch das schöne Wetter wurden viele Unterländer ebenfalls in die Berge gelockt. Deshalb musste etwas Zeit eingerechnet werden, um trotz Autoschlange doch noch pünktlich am Treffpunkt zu erscheinen.
Auf der Kl.Scheidegg wurde die schneehungrige Gruppe komplett. Denn die Einheimischen aus Wengen stiessen dazu. Da ich etwas Verstärkung brauchte, kam meine Schwester mit.
Unsere Unterkunft, lag etwas oberhalb des Bahnhofes. Um zu ihr zu gelangen, gab es 2 Varianten.
1te: LAUFEN!!!
2te: Skis an die Füsse schnallen und den ersten Lift nehmen.
Die erste Hürde stellte dann die schwarze Piste dar. Denn es gab keine andere Möglichkeit, als diese runter zu fahren. Bei der Unterkunft, war die Erleichterung gross, endlich das Gepäck abzugeben und die erste Stärkung ein zu nehmen.

Endlich...es kann los gehen!
Die Sonne im Gesicht, der Wind in den Haaren (also bei denen die aus dem Helm kamen) und mit viel Energie, "breterten" wir die Piste runter.
Doch schon bald trennte sich unsere Wege. Die Gruppe wurde gedrittelt.
Da auf dem Männlichen die Pisten etwas flacher sind, war das Ziel klar.
Die erste Gruppe trat die Reise direkt an.
Meine Schwester übernahm die etwas langsamere Gruppe. Sie warteten noch auf unsere Nachzügler-Familie mit den Kleinsten und fuhren dann auch direkt rüber.
Was wäre ein Skitag in der Jungfrauregion ohne die legendäre Lauberhornabfahrt, in Angriff zu nehmen? Genau das geht gar nicht!

So fuhr ich mit der letzten Gruppe die Rennstrecke hinab. Leider nicht vom
Start-Haus aus, weil ein Skirennen der Junioren stattfand.
Doch, ich glaube das störte niemanden. Denn auch schon so, ist die Strecke recht imposant.
Hundschopf, Brüggli S/Kernen S, Silberhornsprung, Ziel S, all das konnten wir bestreiten. Es war sehr eisig, zum Teil recht anstrengend, weil man mit den Skis kaum Kante geben konnte. Im Ziel der Lauberhornabfahrt angekommen und total erschöpft. Wie sich die Rennfahrer anfühlen, wird immer klarer. Und sie bestreiten die Abfahrt zum Teil mit einer Geschwindigkeit von 100km/h, wenn nicht noch schneller.
Schon zum zweiten Mal an diesem Tag, war die Erleichterung gross am Ziel zu sein. Und hier kann man es Wort wörtlich nehmen.

Um uns mit den Anderen wieder zu treffen, welche auf dem Männlichen mittlerweile ihre Kurven drehten, nahmen wir in meinem Heimatdorf Wengen, die Gondel.
Nach einer Abfahrt auf dem Männlichen, wurde eine Pause eingeleitet. Denn auch unsere Bäuche mussten vom Hunger befreit werden.
Leider trat dann das ein, was keiner von uns wollte, obwohl die Meteologen es voraus gesagt haben. Das Wetter verschlechterte sich zunehmend und der Wind wurde von Stunde zu Stunde stärker. Die Sicht war dann nicht wirklich gut. Durch den kommenden Sturm wussten wir nicht, wie lange die Lifte noch fahren konnt

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