Eidgenössiches Musikfest Montreux-Riviera von Fiechter-Jampen Jasmin

Bevor wir am Freitag losfuhren, stimmten wir uns auf das grosse Ereignis ein, indem wir noch eine kurze Probe hatten. Dann ging es mit Sack und Pack ab nach Montreux. Dort angekommen lagerten wir unser Gepäck und schon bald ging es los zum Konzertvortrag. Doch die Reise ging nicht lange und wir mussten uns gedulden, denn der Shuttlebus vor uns, der die Musikanten zum Einspiellokal fahren sollte, hatte eine Störung und konnte nicht weiterfahren. Zum Glück sind wir immer überpünktlich und so spielte es keine Rolle, dass wir wenige Minuten warten mussten. Beim Vortragslokal angekommen, spielten wir uns ein und sagten unser Mantra…… MIR CHÖI DAS!......

Schon sassen wir auf der Bühne vor der knallharten Jury und leider wenigen Zuhörern, und gaben unser Bestes beim Musizieren. Was wäre ein Vorspiel ohne kleine Fehler? So war es nicht ganz perfekt, doch wir sind sehr zufrieden damit. Mit Euphorie ging es zurück zum Instrumenten Depot. Das Festen ging während dem Nachtessen weiter und als wir dann noch erfahren haben, dass wir an diesem Abend die Besten in unsere Kategorie waren, ging es erst richtig los. Es wurde gelacht und gesungen. Wir feierten so lange, bis es kein Bier mehr gab und die Stände schliessen mussten. Nun war es auch für uns an der Zeit, den Schlafsack zu packen und nach Vevey zu fahren. Dort angekommen, dachten wir, es ist ja so schon in Vevey, da können wir eine extra Runde laufen. Als wir dann endlich, nach ein paar Umwegen, die Zivilschutzanlage gefunden haben und den Schlafsack ausgebreitet haben, konnten wir endlich für ein paar Stunden schlafen. Kaum haben wir die Augen zugemacht, waren wir gezwungen unsere Müdigkeit loszulassen und aufzustehen. Denn wir mussten um 10.00 Uhr im Instrumentendepot spielbereit und gestriegelt für die Parademusik sein. Doch bevor es soweit war, wollten wir uns noch mit einem Frühstück stärken. Da fiel uns ein Starbucks ins Auge. Nach dem Frühstück nahmen wir den Bus zurück nach Montreux.

Die Sonne schien und es war schon fast zu heiss unter der ganzen Uniform, als wir an der Marschstrecke einstehen durften. Das Laufen ging noch einigermassen gut und die Punktzahl fiel besser aus als wir alle erwartet hätten.

Jetzt hatten wir noch ein paar Stunden Zeit, uns der schönen Aussicht der Promenade zu widmen. Wir genossen das Essen und die Sonnenstrahlen am Seeufer. Doch leider war es schonsehr bald wieder Zeit um die Instrumente zu packen, in den Car zu steigen und ins schöne Seeland zu fahren. Im Car war es noch nie so still gewesen. Todmüde aber sehr zufrieden fuhren wir wieder nach Hause, wobei sehr viele schliefen und träumten sicherlich von unserem Abenteuer in Montreux.

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